Wien, wo es isst  

Weihnachtsgrätzel: Taborstraße, zwischen den Kirchen

Kulinarischer Grätzel-Rundgang


Lokalaugenschein: Florian Holzer
Stadtleben | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Die Taborstraße, zumindest der erste Teil bis zur Karmeliterkirche, ist ein interessanter Fall. Denn architektonischer Liebreiz, unmittelbare Nähe zur Innenstadt und eines der hippsten Wohnviertel dieser Stadt hinterlassen hier verhältnismäßig wenig Spuren. Soll heißen: Die Taborstraße ist durchaus ein wenig altmodisch.

Die erste Station auf der Strecke indes ist topmodern, weil erst vor zwei Jahren in Graz von der dort wesentlichen Gastronomie-Familie Grossauer gegründet. Vor drei Monaten eröffnete die Wiener Filiale des steirischen Steak-Systemlokals El Gaucho im ehemaligen Neni im Erdgeschoß vom Stilwerk, eine offene Küche und ein bombastischer Weinschranktempel kamen dazu. Witzig: Die Steaks (nicht die, die man gebraten bekommt, aber besonders präsentable Stücke) werden einem in einer kleinen tragbaren Vitrine präsentiert, die Qualität ist wirklich sehr okay.

Optisch wie Dean & DeLuca

Ein paar Häuser weiter dann die ehemalige Landwirtschaftsbörse aus dem Jahr 1887, eindrucksvoller

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