Yppenstraßenküche

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Aus einem "künstlerischen“ Barprojekt wurde was richtig Gutes

Josef Kiang ist wieder da. Neun Jahre war der jüngere Bruder des "großen“ Thomas Kiang und langjährige Betreiber des Kiang in der Lederergasse jetzt in Peking, "weil ich die Schnauze voll hatte von Wien“. Fünf Jahre hatte er dort gemeinsam mit seiner Frau Li Chen ein Lokal, in dem es westliche Küche und österreichischen Wein gab, und dann war’s wieder Zeit, nach Wien zu kommen. Was man insgesamt nur sehr begrüßen kann.

Denn Josef Kiang suchte wieder ein Lokal, diesmal aber was Kleines, und er fand das Apero des Künstlers Wolfgang Semmelrock, das sich bisher primär dadurch auszeichnete, mit aufblasbaren Dekorelementen ausgestattet zu sein. Kiang übernahm es, wie es war (also auch ohne Heizung, das erledigt einstweilen ein kleiner Heizlüfter) und begann da jetzt einfach mal, jeden verfügbaren Platz mit einem wirklich interessanten Weinsortiment (rar, gut, speziell und auch gereift) zu befüllen und hinter der


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