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Stadtleben | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

Streetfood hat ja eine ganz mystische Aura. Jeder, der schon dort war, neigt dazu, die Straßenküchen Bangkoks oder sonst einer Stadt zur Wahrhaftigkeit zu verklären, die Unmittelbarkeit zu preisen und sich zu erinnern, nie davor und danach so gut gegessen zu haben. Kenn ich, ging mir auch schon so. Ist aber Illusion. Klar, Lokalkolorit ist das eine, die Tatsache, dass Straßenküchen zumeist heißer, fetter und würziger kochen, damit das Zeug nicht gleich kaputt ist, das andere. Aber egal, Glücksempfinden hat viele Ursachen, und die wollen wir da jetzt nicht infrage stellen. Hier die wenigen straßenküchenartigen Plätze Wiens, die durchaus Aura haben und nicht Würstelstand, Kebabbude oder Nudelschaufler sind:

Kuishimbo Das beste japanische Imbisslokal der Stadt. Leicht sind die Salate, "Korokke“ (frittierte Kroketten) und vor allem die Okonomyaki, eine Art Omelett, definitiv nicht, und wer vor kräftigem Geschmack Angst hat, sollte auch besser bei Sushi bleiben. Super!

6., Linke


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