Wenn Hilfe tödlich ist

Steiermark | Annäherung: Tiz Schaffer | aus FALTER 50/13 vom 11.12.2013

An "Des Menschen Herz. Sozialstaatsroman“ hat Egon Christian Leitner über 30 Jahre lang gearbeitet. Jetzt hat er dafür den Grazer Literaturförderungspreis bekommen

Des Menschen Herz, es muss geschunden werden, sonst will’s und will’s nicht sterben“, heißt es im zweiten Band der Trilogie "Des Menschen Herz“, an der der Grazer Autor Egon Christian Leitner 1979 begonnen hat zu arbeiten. Drei Jahrzehnte ist er, freilich mit Unterbrechungen, daran gesessen. Ende letzten Jahres ist der dreibändige Schuber, insgesamt umfasst er über 1200 Seiten, im Wieser Verlag erschienen. Das Zitat, auf das sich der Romantitel bezieht, stammt aus dem Munde eines alten Mannes, der plötzlich im Wachzimmer des Krankenhauses auftaucht, wo der Icherzähler des Romans, Uwe, seiner erkrankten Mutter zur Seite steht. Es geht in dem literarischen Erstling Leitners um Hilfesuchende, um Menschen, die Hilfe leisten, professionell oder freiwillig, und um die Fehler in diesem System der Hilfe. Also um den


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