Erbstreit ums Vermächtnis der drei Wirtschaftsgiganten

Politik | Rezension: Markus Marterbauer | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Eine Buchserie blickt auf die Klassiker der Volkswirtschaftslehre, um die Krise besser zu verstehen. Sie startet mit Hayek, Keynes und Smith

Bankenzusammenbrüche, Massenarbeitslosigkeit, Zunahme der Ungleichheit: Die Finanzkrise traf die Wirtschaftswissenschaft völlig unvorbereitet.

Noch schlimmer, die wichtigsten Elemente jener ökonomischen Theorie, die an den Universitäten gelehrt wird und der Wirtschaftspolitik als Grundlage dient, haben sich in den letzten Jahren als falsch herausgestellt: etwa die These von der Stabilität und Wohlstand schaffenden Wirkung nichtregulierter Finanzmärkte; oder das noch 2010 eifrig verbreitete Märchen von den positiven Effekten von Sparpaketen auf Wirtschaft und Beschäftigung; oder die Lohnsenkungen, die angeblich einen Rückgang der Arbeitslosigkeit bewirken.

Das Scheitern der auf dieser neoklassischen Theorie basierenden Wirtschaftspolitik an der Wirklichkeit hat den Stellenwert der Ökonomie in der Öffentlichkeit erschüttert.

Es hat aber auch


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