Nachgesehen  Ein Wiener Schauplatz, an dem kleine oder große Politik stattfindet

Ein Lippenbekenntnis gegen Homophobie am Tiefen Graben in Wien

Politik | Barbara Tóth | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Schwule in Russland oder Indien werden unterdrückt. In Indien wurde Homosexualität unter Strafe gestellt, in Russland dürfen gleichgeschlechtlich Liebende sich öffentlich nicht zeigen. Das deutsche Männermagazin Gentlemens Quarterly (GQ) startete dagegen die Aktion "Gentlemen gegen Homophobie“. Bekannte Heteros wie der Sänger Herbert Grönemeyer oder der Schauspieler August Diehl ließen sich dafür küssend mit anderen Hetero-Männern fotografieren.

Auch Neos-Menschenrechtssprecher Nikolaus Scherak fand die Idee wichtig und gut und suchte via Online-Nachrichtenplattform Twitter nach einem nicht-schwulen Kusspartner. Einen anderen Mann als Zeichen der Solidarität mit Homos auf den Mund zu küssen? Davor schrecken viele immer noch zurück. Parteifreund Linus Waltenberger, Chef der Wiener Jungliberalen, traute sich. Der Falter bat die beiden Wiener Gentlemen zum Fototermin. Weitere Kandidaten, bitte melden.


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