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Medien | Nina Horaczek | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Pressekolumne

Da jubelt die Krone: "Der künftig mächtigste Minister der Regierung wirkt wie einer, der täglich eiskalt duscht und sich nur ein Mal durch die Haare fährt, um keine Zeit zu verlieren. Er ist stets der Erste im Büro und der Letzte, der das Haus verlässt“, schreibt Krone-Journalist Claus Pándi über Neo-Kanzleramtsminister Josef Ostermayer. Aber der SPÖ-Politiker sei "tolerant genug, zu akzeptieren, dass nicht jeder so viel arbeiten kann“. Außerdem brauche der "kunstsinnige Familienmensch“ Ostermayer "keine Luxusuhren und ein großes Auto“, meint Pándi: "Geld interessiert den SPÖ-Politiker nicht.“ Und "Ostermayers Bescheidenheit ist nicht aufgesetzt“. Traurig sei dieser nur, weil "die Budgetlage es ihm nicht erlaubt, den Goldregen über Theater und Museen auszuschütten“.

Pándi muss es wissen - schließlich zählt Ostermayer zum engen Freundeskreis des Krone-Schreibers und war auch bei dessen Hochzeit in Venedig unter den geladenen Gästen.


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