Das Jahr eins nach Bondy

Feuilleton | Vorschau: Wolfgang Kralicek | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Das erste Programm des neuen Festwochen-Intendanten Markus Hinterhäuser

Achtundzwanzig Minuten dauerte die erste offizielle Rede des neuen Intendanten Markus Hinterhäuser, als in der Halle E des Museumsquartiers das Programm der Wiener Festwochen 2014 vorgestellt wurde. So lang hatte sein Vorgänger nie geredet. Langzeitintendant Luc Bondy war bei der Festwochen-Pressekonferenz als schillernde Galionsfigur aufgetreten; seine Reden waren stets etwas fahrig und eher allgemein gehalten.

Hinterhäuser hingegen war sichtlich gut vorbereitet. Er sprach ruhig, klar und ausführlich, aber er schwadronierte nicht, sondern redete zur Sache. "Wien ist eine Stadt, in der es nicht ganz leicht ist, eine Definition zu finden für fünf Wochen Festwochen“, hielt er grundsätzlich fest. Das Theater- und Musikangebot der Stadt sei ohnedies so reichhaltig, dass die Festwochen sich sehr genau überlegen müssten, worin überhaupt ihre Aufgabe besteht.

Und zwar? "Die Wiener Festwochen sind ein internationales


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