7  Sachen, die Sie über SILVESTER eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Warum heißt der 31. Dezember überhaupt Silvester?

Das Jahresende nennt man seit 1582 auch Silvester (deutsch "Waldmensch“, von lateinisch silva, "Wald“), da man anlässlich der gregorianischen Kalenderreform den letzten Tag des Jahres vom 24. Dezember auf den 31. Dezember, den Todestag des Papstes Silvester I., verlegte. Außerdem gilt der 31. Dezember im liturgischen Kalender auch als dessen Namenstag.

Wie viel Geld geben die Österreicher jährlich für Silvesterraketen aus?

Laut Schätzungen der Wirtschaftskammer Kärnten werden alljährlich etwa zehn Millionen Euro für Feuerwerkskörper verblasen.

Eine unglaubliche Summe! Sind viele Kracher nicht verboten?

Nun ja, da kommt es ganz auf deren Kategorie an.

Wie? Welche Kategorie?

Es gibt F1, F2, F3 und F4, wobei die beiden Letzteren nur von ausgebildeten Personen mit nachgewiesener Fachkenntnis erworben bzw. besessen und nur mit Genehmigung der Behörde verwendet werden dürfen.

Wozu brennt man Feuerwerke ab?

Im animistischen Glauben sollte das Feuerwerk "böse Geister“ vertreiben. Heute drückt es angeblich die Vorfreude auf das neue Jahr aus.

Und warum soll man denn gut ins neue Jahr "rutschen“?

Man vermutet, dass sich das Wort "rutschen“ in diesem Zusammenhang von "reisen“ ableitet. Man wünscht also quasi eine gute Reise.

Welche Silvesterbräuche gibt es?

Da wären einmal das Bleigießen, das Biskottenfischverspeisen, und nicht zu vergessen: das Böllern. Prosit!


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