Vom Glauben und einem höheren Wesen namens Alaba

Stadtleben | Interview: Johann Skocek | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Peter Stöger, in Deutschland erfolgreicher Trainer aus Wien, über den Papst, Weihnachten, Übersinnliches und auch ein wenig Fußball

Seit vergangenem Sommer legt der Wiener Fußballtrainer Peter Stöger mit dem 1. FC Köln eine Meisterschaft hin wie aus dem Musterbuch des Kölner Karnevals: Tabellenführer, das Stadion bei jedem Heimspiel rappelvoll, super Stimmung. Angeblich können die Kölner den Beginn des Vorverkaufs für die Champions League schon gar nicht mehr erwarten. Dabei muss die Mannschaft erst den Aufstieg von der 2. Liga in die Bundesliga schaffen. Es ist, als seien der Glaube und das Selbstbewusstsein in die Stadt am Rhein zurückgekehrt. In Deutschland liebt man den Mann, der noch in der letzten Saison die Austria zum Meister gemacht hat.

Während des Telefonats mit dem Falter fährt Peter Stöger heim, das GPS quatscht dazwischen, was dem Gespräch eine heimelige Note verleiht. Einen Tag später gewinnt der 1. FC Köln zu Hause vor fast 44.000 Zuschauern gegen FSV Frankfurt


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