Ski Glosse

Warum das Talent zum Skirennfahren erblich ist

Stadtleben | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Tina Weirather hat in St. Moritz das zweite Weltcuprennen ihrer Karriere gewonnen. Selten ist die Redewendung "Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm“ so treffend: Weirathers Mutter, Hanni Wenzel, gewann zweimal den Gesamtweltcup, Papa Harti war Abfahrtsweltmeister. Das deutsche Slalom-Ass Felix Neureuther, Sohn von Rosi Mittermaier und Christian Neureuther, ist ein weiteres aktuelles Beispiel dafür, dass das Talent zum Skifahren anscheinend erblich ist. Interessanterweise gilt das offenbar nicht für alle Sportarten. Sprosse großer Fußballer etwa bringen es nicht weit. Möglicherweise liegt es daran, dass die Konkurrenz im Fußball größer ist. Wahrscheinlich aber hat es auch damit zu tun, dass es ziemlich kompliziert ist, Skirennfahrer zu werden. Ohne verständnisvolle bis fanatische Eltern ist das schwer. Und wer wäre verständnisvoller und fanatischer als ehemalige Skirennfahrer? Mal sehen, wann Hermann Maiers Zwillinge in den Weltcup-Ergebnislisten auftauchen.


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