Ihr Kinderlein, kommet


Vorschläge: Birgit Wittstock
Stadtleben | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Wohin mit den Kindern vor der Bescherung? Ideen für den "Heiligen Nachmittag“

Weihnachten, das ist so etwas wie die Mutter der Rituale: Das Wohnzimmer wird am 24. Dezember zum Sperrgebiet, es herrscht Ausnahmezustand, und die Kinder lieben es. Die Aufregung steigert sich ins Unermessliche.

Was aber mit dem Nachwuchs unternehmen, während ein Elternteil den Christbaum aufputzt und die Geschenke verpackt? Da gibt es bedeutend mehr Möglichkeiten, als sie vor den Fernseher zu setzen. Es soll Familien geben, da gehört es zum Weihnachtsritual, mit dem Vater im Auto in die Waschstraße zu fahren (weil man als Stadtmensch ja nicht in den Wald kann, um den Baum zu holen). Andere machen auf Kulturprogramm. So gehen Mütter am Nachmittag des Heiligen Abends mit der Sprossung ins Kino. Onkel, Tanten oder Großeltern unternehmen Dinge, die man sonst vielleicht nicht gemeinsam macht. Die meisten Familien werden ihre eigenen Bräuche haben, die für den 24. Dezember reserviert sind. Das gilt fürs

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