Hipp, hipp, hurra! Mit Party, Sekt und Kaviar rutschen wir ins neue Jahr!

Lexikon | Barbara Fuchs | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Ist Weihnachten erst einmal überstanden, geht es flugs weiter mit dem nächsten Partymarathon: Silvester. Da nicht jeder eine Dachterrasse mit Blick über Wien sein Eigen nennt, bleibt oft keine andere Wahl, als sich ins Getümmel der Innenstadt zu stürzen.

Richtig voll ist es natürlich auf dem Silvesterpfad, der bietet aber auch etwas für feierwütige Kinder, die bis Mitternacht durchhalten wollen. Wie zum Beispiel nachmittags auf dem Maria-Theresien-Platz, wo Theater und Mitmachprogramm warten. Unmotivierte und ideenlose Erwachsene bleiben einfach in der Innenstadt und lassen sich durch die Menge treiben, hier feiern die italienischen Touristen eh für alle mit.

Silvestermuffeln sei hingegen das Votiv Kino ans Herz gelegt, hier werden drei Filme gezeigt, und um Mitternacht gibt es gerade einmal ein Glas Sekt an der Bar. Garantiert knallerfrei. Nobler geht es bei "Le Grand Bal" in der Hofburg zu. Pompös, imperial und teuer, aber mit Sicherheit einmalig, wird das Jahr hier mit viel Walzerklang begrüßt.

Jüngeres Partyprogramm gibt es natürlich auch zuhauf. "Mama, ich komm nächstes Jahr" lautet das Motto in der Ottakringer Brauerei. Mit unzähligen DJs und einem riesigen Feuerwerk tanzt man hier auf mehreren Floors ins neue Jahr. Noch besser Feuerwerk schauen lässt es sich auf dem Dachboden des 25hours Hotel. Die Bar, die zum Hotel gehört, trumpft mit einem Traumblick über Wien auf, zum Jahreswechsel wird unter dem Motto "Happy Circus Year" angestoßen. Reservierung empfohlen!

Klassische Silvesterunterhaltung bieten auch diverse Kabarettveranstaltungen. Maschek geben im Gartenbau ihren traditionellen Jahresrückblick, Andreas Vitásek und Gernot Kulis unterhalten im Konzerthaus, und die Science Busters forschen sich im Rabenhof in das neue Jahr.

Hat man Silvester dann überstanden und ist endlich ins Bett gefallen, wäre auch schon wieder Zeit zum Aufstehen. Denn das Neujahrskonzert wartet - am besten in Kombination mit einem ordentlichen Katerfrühstück beim Neujahrsfest auf dem Rathausplatz. Und spätestens beim Mitklatschen zum Radetzkymarsch ist die Feierlaune wieder zurück. Prosit!


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