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Familie Lässig, die etwas andere Coverband

Lexikon | G S | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Die gemeine Coverband ist eine eher muffige Angelegenheit. Handwerklich mehr oder weniger versiert pflegt sie zumeist Rockliedgut aus den 60er- und 70er-Jahren, einer Zeit also, die von den jeweiligen Protagonisten gerne als die "gute alte" verklärt wird. Auch Familie Lässig setzt auf fremde Songs, die Muffigkeit sollte hier aber außen vor bleiben. Dem Sextett um Manuel Rubey (voc, guit), Schauspieler und Ex-Sänger der Gruppe Mondscheiner, gehören unter anderem Gerald Votava (guit, b, voc) und Gunkl (b, sax, voc) an, dazu kommen diverse Gäste von Florian Horwath über Clara Luzia bis zu Thomas Stipsits.

Den harten Rock hat Familie Lässig eh auch mit dabei, vertreten etwa durch AC/DC und The Who; das Repertoire ist aber ansprechend breit gefächert, kommen doch noch André Heller und Rio Reiser dazu, Simon & Garfunkel und Funny van Dannen, Blumfeld und Georg Danzer, Eels und Element Of Crime. Und so weiter und so weiter. Am 1. Jänner spielt Familie Lässig ein Neujahrskonzert zugunsten des "Freunde schützen"-Hauses, einen weiteren Konzertermin gibt es am 4. Jänner. "Man kann nicht früh genug beginnen, die Neujahrsvorsätze wieder zu begraben" lautet das zugehörige Motto.

Stadtsaal, 1. und 4.1.20.00


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