Musiktheater Kritiken

Venedig-Parodie als Operettenklamotte

Lexikon | H R | aus FALTER 51/13 vom 18.12.2013

Der für Bühnenbild, Kostüme und Regie verantwortliche Hinrich Horstkotte klamaukt teils gekonnt und manchmal recht witzig ein fantasiertes Venedig mit grauen Pappwellen samt Haifischen und Palazzo-Gondeln. Man weiß eigentlich nicht, warum die viel gespielte "Nacht in Venedig" in Wien durch Alexander Girardi und andere Mitglieder des Theaters an der Wien und später dank berühmter Sänger zu dem Erfolg wurde, der sie bis heute ist. Es gibt natürlich eine gute Ouvertüre, dank des Vervollständigungs-Genies Genée (dem Librettisten und Mitkomponisten der Firma Johann Strauß) gute Finalensembles und vor allem das Gondellied und den Lagunenwalzer. Sonst: Pasta, "Karneval" und die auch heute ihre Ziele erreichenden Frauen.

Volksoper, 21., 26., 30.12., 4., 9.1.19.00


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