Vor 20 Jahren im Falter  Wie wir wurden, was wir waren

Dolmes Anfang

Falter & Meinung | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Ein neues Jahr beginne man mit Innovationen, darum heißt es ja so, dachten wir uns schon vor 20 Jahren und legten los: "Wir sehen uns im neuen Jahr mit neuem Schwung, hatte ich Ihnen an dieser Stelle letztes Jahr noch zugerufen. Den neuen Schwung sehen Sie in Gestalt einiger Neuerungen in dieser Ausgabe.

Erstens erblicken Sie, wenn Sie umblättern, die Neueinführung einer sogenannten, Kommentarstrecke‘ Drei Kommentare auf zwei Seiten ahmen das angelsächsische Vorbild einer Meinungsseite nach. Ständige Falter-Kommentatoren wie Peter Pelinka und Werner Vogt (diesmal rein zufällig, wie ich Ihnen versichern kann, auf Urlaub) werden sich regelmäßig zu Wort melden, aber auch für Gastkommentare ist diese Rubrik vorgesehen.

Zweitens möchte ich Ihre Aufmerksamkeit auf die neuen Aufmacherseiten von Politik und Stadtleben lenken. Im Stadtleben finden Sie gleich drei Neueinführungen: Die Kolumne von Andrea Hurton, Man benimmt sich wieder‘ wird sich mit Wiener Gesellschaftsereignissen befassen. Das Foto, Wien stündlich‘ von Christian Fischer bildet einen Wiener Ort im Stundentakt ab, und der, Index-Wien-Gefühl‘ befasst sich mit emotionalen Veränderungen in der Stadt - ein subjektives Kalendarium der Befindlichkeit von Stadtbenützern. Was Sie sonst nur vage, als Gefühl eben, beschleicht - hier finden Sie es erstmals benannt und - heute wichtiger denn je - quantifiziert. Wenn der Index nicht trügt, fühlen Sie sich diese Woche drei Punkte schlechter als letzte.

Drittens bringt die politische Aufmacherseite zahlreiche Neuerungen. Den Kurzkommentar, Standpunkt‘, die Terminübersicht, den Kurzkatalog der Gesprächsthemen und nicht zuletzt die Rubrik, Hero‘ bzw., Dolm‘ der Woche. Der Held, liebe Leserin, lieber Leser, sind diese Woche Sie selbst. Weil sie unsere Bosnien-Spendenaktion derart überzeugend unterstützt haben. Auch an dieser Stelle noch einmal: Danke. Weitere Spendern jederzeit möglich.“

Sie lasen die erste Glosse "Liebe Leserin, Lieber Leser“ des Jahres 1994, verfasst von Ihrem AT


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige