Verstecken war gestern

Feuilleton | Musikrundschau: Sebastian Fasthuber | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Der österreichische Pop ist so gut wie nie zuvor. Ein Schwerpunkt beim einflussreichen Eurosonic-Festival bietet die Chance zum Sprung ins Ausland

Diese Band braucht sich auch international nicht zu verstecken“, lautet eine häufig verwendete Floskel, wenn Kritiker Popmusik aus Österreich loben wollen. Sich zu verstecken ist freilich auch nicht das Ziel der Musikerinnen und Musiker, die in den vergangenen Jahren für ein Aufblühen der Szene sorgten.

Ganz im Gegenteil: Mit qualitativ hochwertiger und künstlerisch facettenreicher Musik drängen sie nach draußen und wollen im Ausland gesehen und gehört werden. Bei einem so kleinen Markt wie dem österreichischen ist das auch eine wirtschaftliche Notwendigkeit. Leicht ist es nicht, von Österreich aus eine internationale Karriere zu starten - aber es kann klappen, wie Soap&Skin, Christian Fennesz oder Parov Stelar beweisen, die allesamt ganz bewusst von Beginn an über den heimischen Tellerrand geblickt haben.

Eine gute Gelegenheit, sich


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