Nüchtern betrachtet 

Vierzehn fabulöse Vorsätze für 2014

Feuilleton | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Mein erster Vorsatz für 2014 besteht darin, meinen ersten Vorsatz sofort zu realisieren.

Erster Vorsatz: Keine Angst vor mangelnder Originalität! Die erste Kolumne des Jahres dem Thema "Neujahrsvorsätze“ widmen geht gar nicht? Geht aber so was von!

Zweiter Selbstauftrag: Mehr Ansichtskarten schreiben. Dabei zeitgenössische Technologien ruhig nutzen: am Handy Postadresse zur Rufnummer einspeichern; statt SMS aber materialpostalische Sendung absetzen.

Dritte Dringlichkeit: Im Fasching als André Heller gehen. Silberfarbe ins Haar sprayen und einen Tag lang so sprechen wie ER. Den Seelenschwestern und Herzensbrüdern aller Staunenskontinente Dankbarkeit für deren primärfantastische Einzigartigkeit bekunden.

Vorhaben vier: Scheintortungen durchführen: bei öffentlichen Politikerreden in der ersten Reihe maliziös grinsend mit einer barock besprühsahnten Buttercremetorte auf und ab gehen.

Der fünfte Vorsatz: Eine für den Alltagssprachgebrauch taugliche Phrase erfinden und im eigenen Umfeld


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