7  Sachen, die Sie über KRÄHEN und RABEN eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Warum nennt man sie eigentlich auch gefiederte Affen?

Weil Krähen und Rabenvögel zu den intelligentesten Vögeln gehören. Sie sind besonders lernfähig, verfügen über eine erstaunliche Merkleistung und erkennen sich selbst im Spiegel.

Spielen sie nicht auch in der nordischen Mythologie eine besondere Rolle?

Das ist richtig: Gott Odin hatte stets die beiden Raben Hugin und Munin auf seinen Schultern, die ihm berichteten, was sich auf der Welt zutrug.

Gibt es noch andere Sagen und Mythen, in denen Raben eine Rolle spielen?

Klar: König Artus soll zum Beispiel in einen Raben verwandelt worden sein. Und dem griechischen Gott Apollon waren die Raben heilig. In der Erzählung von der Sintflut lässt Noah einen Raben fliegen und der Prophet Elija wird während einer Hungerzeit von Raben versorgt.

Wie wurde dann aus diesem mythologischen Wesen der Galgenvogel?

Aufgrund der Christianisierung galt der Rabe in Europa wegen seiner mythischen Bedeutung in den heidnischen Kulturen bald als böses Tier.

Was hat das mit Galgenvögeln zu tun?

Im Mittelalter wurden die Leichen von Gehängten häufig nicht beerdigt, so dass Raben sie anpickten. So wurde der Rabe zum Galgenvogel.

Was unterscheidet eigentlich den Raben von der Krähe?

Die Größe: Die Krähe ist bedeutend kleiner als der Rabe.

Welche Arten gibt es bei uns in Europa?

In Europa kommen der Kolkrabe, die Aaskrähen (Rabenkrähe und Nebelkrähe), die Saatkrähe, die Dohle und seit den 1990ern in den Niederlanden auch die Glanzkrähe vor.


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