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Stadtleben | Krankenhausbesuch: Birgit Wittstock | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Die Station für Säuglingspsychosomatik am Wiener Wilhelminenspital weiß Rat

Lena*, ich komme gleich!“ Die Tür geht auf und ein sehr müde aussehender Papa in Pyjamahose und T-Shirt schlurft in die kleine Küche nebenan, um das von den Schwestern bereitgestellte Frühstück zu holen. Prompt fängt Lena an zu weinen. Während der Papa mit dem Tablett mit Kipferln und Tee zurückschlurft, murmelt er: "Nicht weinen, Papa ist ja schon da“ und zieht leise die Tür hinter sich zu.

Wir befinden uns im Pavillon V des Wiener Wilhelminenspitals. Hier werden die ganz Kleinen versorgt: Null bis drei Jahre alt sind die Patienten der Säuglingspsychosomatik - die besteht aus der Station Pavillon V, einer Tagesklinik und der sogenannten Schreiambulanz.

Der Pavillon V ist ein winziges Häuschen mit nur vier Krankenzimmern und einem Gemeinschaftsbad für alle Patienten. Drinnen bei Lena herrscht gerade Krisenstimmung; die Kleine will schon wieder nicht essen, sondern lieber mit den Kipferln spielen.


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