"Hart am Zynismus“

Steiermark | Interview: Gerlinde Pölsler | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Volksanwalt Günther Kräuter über seine Sorgen mit privaten Securitys in Vordernberg und in Spitälern und den Grund, warum er den Pflegeregress ablehnt

Psychiatrien und Pflegeheime, Gefängnisse und Einrichtungen für Menschen mit Behinderung - insgesamt 600 Institutionen österreichweit, in denen es zu Freiheitsentzug kommt oder kommen kann, haben die Kommissionen der Volksanwaltschaft seit Mitte 2012 besucht. Dabei stießen sie auf zahlreiche Menschenrechtsverletzungen, wie Volksanwalt Günther Kräuter berichtet. Der frühere SPÖ-Abgeordnete und erste Steirer in dieser Funktion führt derzeit den Vorsitz in dem Gremium. Besondere Sorgen bereitet ihm das demnächst startende Schubhaftzentrum im obersteirischen Vordernberg, wo erstmals private Sicherheitsleute eingesetzt werden. Erst knapp vor Weihnachten präzisierte das Innenministerium die seit Monaten umstrittene Aufgabenteilung zwischen der Polizei und dem Sicherheitskonzern - nachträglich, in einer Beilage zu den längst existierenden


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