Phettbergs Predigtdienst

Heinz Conrads wär JEANSBOY gewesen

Kolumnen | aus FALTER 02/14 vom 08.01.2014

Im heutigen Matthäus-Evangelium findet ein schamanisches Reisen im Kopf von Josef, dem Stiefvater Jesu, statt: Im Traum erschien ihm ein Engel, seit dieser seelischen Fixierung Josefs hat Maria eine Beruhigung, und de facto ist im ganzen Beginn des Evangeliums eine Liste der Fleckerlteppich-Vorgängerei (Patchworkerei), bis es zu Jesus geriet! Aus der "Revolution“, die die Christlichen hervorriefen, bis hin zu Rilke ("Ein jeder Engel ist schrecklich“), Päpsten usw. Jedenfalls sterben wir alle und sind dann schweig. Vorher aber müssen wir revolutionär caritativ sein. Zu den Faeries geh ich gern, weil die lassen mich sogar als Angebrunzten durchgehen. Gastgeber Black Panther servierte eine indische Suppe von Red Rose aus Kokosmilch, Mandarinen, Ananas und Pilzen, dazu Maroni. Dass mich Sir Flo zur Malin MARIA-LUISE ROGGENHOFER bringt, beweist mir, dass ich in Glückseligkeit schwimme!

Heute hätte Heinz Conrads den 100. Geburtstag. Reante Schweiger begleitete mich ins Rathaus. Heinz Conrads spielte den "Liliom“, als er jung war. Knackig und zaundürr, als wunderbar göttliches Medium, musste er moderieren, dass ja alle alles erfassen konnten mit Aug und Ohr, was er darbrachte. Conrads wär zu seiner Zeit JEANSBOY gewesen. Franz Schuh war in der Pubertät und ging ins Renaissance-Theater (Löwingerbühne), rannte dort nur hin, weil Schuh es liebte, die Moderation von Heinz Conrads zu sehen. Wenn ich könnte, würde ich all das inhaltlich auch rüberbringen wollen, was Franz Schuh zu Heinz Conrads sagt, vor allem die Idee des Wortes "Conradsismus“. Gott sei Dank hab ich jetzt mit Philipp Porta "Liliom“ gesehen, inszeniert von Elfriede Ott!

Meine Mama wäre heuer auch 100 geworden. Ich konnte nie etwas lernen oder Hausübung schreiben, wenn MEINE MAMA nicht am Herd saß. Die Witwe von Heinz Conrads, Erika Conrads, hat mir in der Bibliothek des Rathauses die Hand geschüttelt. Einmal gab es eine TV-Sendung mit Heinz Conrads in Retz. Da war er Gast im Hotel "Alte Post“ von meiner Tante Leopoldine Zottl, ich war dort manchmal Kellnerlehrling und durfte Heinz Conrads bedienen! Mo, 23.12.13: huschen Sir eze & Phettberg nach Bonn zur Butterblume und kommen am Fr, 27.12.13 wieder zurück. Aus Maus!

Hermes Phettberg führt seit 1991 durch das Kirchenjahr

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