Ein Bier mit Einstein und Shakespeare

Feuilleton | Musikkritik: Gerhard Stöger | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Altes, Neues, Erhebendes & Mittelprächtiges: Bruce Springsteens Zwischenwerk "High Hopes“

Arne Willander schwärmt im deutschen Rolling Stone von einem radikalen Album, bei dem das drastische Alterswerk gleich um die Ecke warte. Jan Kühnemund dagegen fragt auf Zeit online, wann dieses Genöle denn ein Ende nehme.

In beiden Fällen geht es um Bruce Springsteen, 64, und sein neues Album "High Hopes“. Recht haben sie beide nicht, weder der Spring​steen-Jünger vom Musikmagazin noch das Schandmaul der Wochenzeitung. "High Hopes“ ist weder Meisterwerk noch Verhau, sondern einfach ein passables Zwischenwerk. Nicht mehr, aber auch nicht weniger.

Der Titel führt in die Irre, "High Hopes“ ist kein großer Mutmacher wie der 2012 erschienene und von einer triumphalen Konzertreise begleitete Vorgänger "Wrecking Ball“. Das auf Tour entstandene Album ist ein Sammelsurium von unveröffentlicht gebliebenen älteren Songs, Neuaufnahmen in geänderten Arrangements und drei Coverversionen, darunter


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