7  Sachen, die Sie über SCHNEE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Schnee gehört doch zum Winter dazu. Wann kommt er denn heuer?

Laut Auskünften der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG) brauchen wir uns keine Sorgen zu machen: Der Schnee kommt auch diesen Winter bestimmt noch. Geduld, Geduld!

Gab es denn in Wien schon einmal einen Winter ohne Schnee?

Seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1928 hat es noch jedes Jahr Schnee gegeben. Der Winter mit dem geringsten Schneefall war jener im Jahr 1974.

Wie entsteht Schnee eigentlich?

Schnee entsteht, wenn sich in den Wolken feinste Tröpfchen unterkühlten Wassers an sogenannten Kristallisationskeimen (etwa Staubteilchen) anlagern und dort gefrieren.

Wie kalt muss es dazu sein?

Der beschriebene Prozess setzt erst bei Temperaturen unter minus zwölf Grad Celsius ein. Allerdings kann Wasser, wenn keine Kristallisationskeime vorhanden sind, bei bis zu minus 48 Grad Celsius flüssig bleiben.

Das heißt, es muss mindestens minus zwölf Grad haben, damit es schneit?

Nein, das heißt es nicht. Auf der Erde kann es bei trockener Luft sogar bis zu plus fünf Grad Celsius haben.

Wie viele Ecken hat ein Schneekristall?

Schneekristalle sind immer sechseckig, und wegen der besonderen Struktur der Wassermoleküle sind dabei nur Winkel von exakt 60 Grad bzw. 120 Grad möglich

Warum tanzen Schneeflocken beim Fall?

Weil sie immer mit der flachsten Seite nach unten fallen und sie Aufwärtsströmungen herumwirbeln und "tanzen“ lassen.


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