Leise, mit viel Stauraum

Stadtleben | Testfahrt: Birgit Wittstock | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Die Wiener Linien rüsten auf Mercedes-Citaro-Busse um. Die ersten sind jetzt im Einsatz

Es riecht nach neuem Auto: nach Politur, nach Kunststoff und nach Polster. Der Motor surrt leise, die Unebenheiten des Straßenbelags schaukeln die Passagiere in ihren Sitzen sachte hin und her. Ein türkisches Pärchen bestaunt flüsternd die Neuheiten des 7A: etwa, dass zwei große Kinderwägen à la Bugaboo locker nebeneinander Platz finden.

Auch das Signal zum Türenschließen ist neu: mehrere kurze metallische Laute, wie auf einer Kindertrompete eingespielt. Die Türen der neuen Mercedes-Citaro-Busse schließen nach außen und lassen somit im Fahrgastbereich mehr Raum. Vorbei die Zeiten, als man sich im Bus noch mehr zusammendrängen musste, wenn dieser in den Stationen hielt. Der Innenraum ist tatsächlich großzügig gestaltet, wenn auch die Sitze den alten Komfort vermissen lassen: so sind bei den neuen Bussen nämlich nur noch die Sitzbänke gepolstert; bei den Rückenlehnen hat man auf die Polsterung


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige