Eine Frechheit von Tür

Stadtleben | Reportage: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Vor 15 Jahren haben wir über die Glastür am Karlsplatz berichtet. Jetzt wurde sie neu designt

Stargate“ nannte der geschätzte Kollege die Geschichte, die er vor 15 Jahren im Falter veröffentlichte. Es ging um den Karlsplatz, genauer: die U4-Station und ihren Ausgang Richtung Kunsthalle. Thomas Rottenberg beschrieb eine gläserne Wand samt Glastüre, die jedoch stets verschlossen sei: "Diese Tür ist nicht Tür, sondern Frechheit.“

Extra fürs Foto ließen sich die Wiener Linien damals überreden, die Glastüre aufzusperren, quasi eine Art "Erstöffnung“, und jeder, der die Geschichte gelesen hatte, konnte fortan nicht mehr am "Stargate“ vorbeigehen, ohne an sie zu denken.

Seit einiger Zeit ist die Karlsplatzpassage saniert, Bodenbeläge, LED-Lichter, Geschäfte und Kunst sollen die U-Bahn-Station angenehmer machen. Die Glaswand ist dabei immer noch da. Auch sie wurde erneuert, um die erstaunlich sinnbefreite "Glasvitrine 2“ aus U4-grünem Glas erweitert. Und natürlich gibt es


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