Ist das der Weg nach Cordobar?

Stadtleben | Lokalkritik: Florian Holzer | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Im neuen Glasweise soll der Wein in der Mitte stehen. Derweil tut das der Geruch

Das Lokal schräg gegenüber vom WUK war schon vieles, zuletzt - und sogar relativ lange - ein italienisches Restaurant namens Arcadia. Ende vergangenen Jahres wurde es von einer Gruppe rund um René Steindachner übernommen und still und heimlich als Glasweise eröffnet. Steindachner mit ins Team zu holen, war sicher kein schlechter Plan, schließlich ist er mit seinem Café Français der erste Mensch der Welt, der die dortige Location ohne Sauerstoffgerät zum Erfolg machte.

Das Glasweise wurde allerdings nicht zu einem zweiten Franzosen-Café, sondern zu einem Lokal, "in dem der Wein im Mittelpunkt stehen soll“, sagt René Steindachner und schwärmt vom Vorbild der Cordobar in Berlin, das eine Gruppe von österreichischen und deutschen Wein-Freaks vergangenes Jahr zur wahrscheinlich interessantesten Weinbar der deutschen Hauptstadt machten. Okay, das Glasweise sieht ganz ein bisschen so aus wie die Cordobar,

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