Kunst Vernissage

Konzeptkunst, die auch das Tanzbein schwingt

LEXIKON | NS | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Es ginge ihr weniger um die Herstellung von Kunstwerken, erklärt Ulrike Grossarth zu ihrem vielgestaltigen Schaffen. "Was mich interessiert, ist tatsächlich erfahrbare, verfügbare und radikale, anschauliche Denkräume zu schaffen." Die Generali Foundation widmet der deutschen Künstlerin, Jahrgang 1952, jetzt die erste umfassende Personale. Grossarth hat sich in bildnerischen und plastischen Werken, in Tänzen, Solostücken und Videofilmen, Zeichnungen, Performances und Seminaren den Fragen nach Körper und Raum sowie dem Verhältnis von materiellem Umfeld und dem handelnden Menschen gestellt. Als Ausgangspunkt dient ihr Langzeitprojekt "BAU I". Die Schau reicht aber bis zurück in die 1970er-Jahre, als die heutige Professorin an der Kunsthochschule Dresden noch tänzerisch performte.

Generali Foundation, Do 19.00; bis 29.6.


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