Eine total überdrehte Theater-Theater-Farce

LEXIKON | WK | aus FALTER 03/14 vom 15.01.2014

Der Schweizer Lukas Linder (geb. 1984) wurde für sein Stück "Ich war nie da" 2010 mit dem alljährlich vergebenen Hans-Gratzer-Stipendium ausgezeichnet; die Uraufführung fand im Februar 2013 statt. Das Stück handelt von einer lebensmüden Frau (Veronika Glatzner), die von einer Monstermutter (Susi Stach) und einem durchgeknallten Theaterregisseur (Gabriel von Berlepsch) drangsaliert wird. In der Vorlage wechseln Theater und Realität einander ab; Regisseurin Lilja Rupprecht dreht die Schraube in ihrer fulminanten Inszenierung entscheidend weiter. Das ganze Stück ist eine Probe, wir sehen Theater auf dem Theater auf dem Theater. Ergebnis: eine total überdrehte, wirklich witzige Backstage-Farce. Letzte Vorstellung!

Schauspielhaus, So 19.00


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige