Der Sport, die Geisel    der Moralisten


Kommentar: Johann Skocek

Falter & Meinung | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Wer den Sport politisch-moralisch überfrachtet, ruiniert ihn, ohne eine bessere Welt zu gewinnen

Deutschlands Bundespräsident Joachim Gauck und Frankreichs Staatschef François Hollande bleiben den Olympischen Winterspielen in Sotschi (7.-23.2.) fern. Sie protestieren gegen die Politik des russischen Präsidenten Wladimir Putin. Österreichs Bundeskanzler Werner Faymann hingegen wird in Sotschi seine Meinung vertreten, dass in Russland "Demokratie und Menschenrechte nicht so geachtet werden wie in Österreich“. Wie er das macht, wird man sehen.

Wie zuletzt vor den Sommers‚pielen in Peking wird diskutiert, ob ein autoritäres Regime den Sport als Propagandainstrument missbrauchen darf. Das darf niemand.

Warum fährt dann überhaupt jemand nach Sotschi? Gauck und Hollande werfen sich scheinbar für die Gleichbehandlung Homosexueller und die Demonstrationsfreiheit in Russland in die Bresche. Sind Faymann und Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer moralisch bedenkliche Herrschaften,

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