Nachgetragen  

Politik | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Journal mehr oder weniger bedeutender urbaner Begebenheiten

Ex-Gudenus-Sprecher muss wegen Wiederbetätigung vor Gericht

joseph Gepp

Der ehemalige FPÖ-Pressesprecher Stefan Gotschacher muss sich wegen nationalsozialistischer Wiederbetätigung vor Gericht verantworten. Das bestätigt auf Falter-Nachfrage das Wiener Landesgericht, wo Anfang März die Verhandlung stattfinden wird. Die Anklage wegen Verstoßes gegen das Verbotsgesetz ist rechtskräftig, das Strafmaß beträgt ein bis zehn Jahre.

Gotschacher war der Pressesprecher von FPÖ-Wien-Klubobmann und Vize-Bundesparteichef Johann Gudenus. Auf seinem Facebook-Profil hatte Gotschacher in der Rubrik "Lieblingszitate“ rechtsradikale Sprüche gepostet - darunter einen aus einem Kampflied der Waffen-SS: "Wenn sich die Reihen auch lichten, für uns gibt es nie ein Zurück.“ Das enthüllte der Falter im April vergangenen Jahres.

Gotschacher selbst rechtfertigte sich damals, er habe die Sprüche aus Internet-Foren abgeschrieben, "ohne die Ursprünge

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