"Aus Sicht von Mark Zuckerberg ist es gar kein Problem, wenn Facebook nicht mehr cool ist. Er wollte nie cool sein“

Medien | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Er kennt Mark Zuckerberg besser als jeder andere Journalist, hat die Firmengeschichte minutiös - und mit sehr viel Begeisterung - in seinem Buch "Der Facebook-Effekt“ dokumentiert. Im Gespräch erklärt Autor David Kirkpatrick, warum seit dem Börsengang vieles schwieriger wurde.

Falter: Herr Kirkpatrick, kann man sagen, Facebook habe unser Leben revolutioniert?

David Kirkpatrick: Klar! Vielen Menschen ist es nicht so recht bewusst, aber die größte Leistung war: Facebook hat eine neue Kommunikationsform geschaffen. Es hat die bereits existierenden Beziehungen aus unserem Alltag in eine digitale Form übersetzt. In den letzten fünf Jahren geschah überdies ein bedeutender Wandel. Die Mehrheit der Menschen lebt nun in Städten. Dadurch geht die Intimität und Transparenz, die viele aus Dörfern und kleineren Gemeinden kennen, verloren. Es ist schon interessant, dass Facebook als Kommunikationssoftware diese Transparenz wiederherstellt.

Aus diesem virtuellen Dorf wandern nun viele Jugendliche


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