ECHTE Baustellen

Stadtleben | Rundgang: Christopher Wurmdobler | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Ganz Wien redet über die Mahü. Aber hier sind die wahren Herausforderungen. Und ein paar gute Ideen von jungen Stadtplanern

Dass die Gegend tot sei, kann man wirklich nicht behaupten. Vor dem Bahnhof Floridsdorf, dem wichtigsten Verkehrsknotenpunkt in Wien 21, wuselt es. Der Platz ist belebt: Busse, Straßenbahnen, Autos und vor allem viele Menschen. Im Einkaufszentrum aus den 70ern vis-à-vis der U- und S-Bahn-Station der übliche Mix: ein glitzernder Drogeriemarkt, Billigketten, Großbäckerei, eine Fitnessfabrik.

Wer sich jedoch nur ein paar Schritte vom Franz-Jonas-Platz wegbewegt, findet ein komplett anderes Bild vor. Hier stehen die meisten Geschäftslokale leer, es gibt ganze Kaufhäuser, in denen nichts mehr verkauft wird, dazwischen Parkhäuser, viel Autoverkehr. Der Floridsdorfer Markt hat auch schon bessere Tage gesehen; an einem ganz normalen Wochentag ist kein einziger Mensch zwischen den Ständen zu sehen. In leerstehenden Erdgeschoßzonen weisen Schilder an schmutzigen Schaufensterscheiben


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