Schwimmen auf der Baustelle

Stadtleben | Rundruf: Birgit Wittstock | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Sind Wiens Profischwimmer mit dem neuen Stadthallenbad unzufrieden?

Seit vergangenem Herbst trainieren die Profischwimmer wieder in der Wiener Stadthalle - für Hobbysportler bleibt sie weiter geschlossen. Es wären ihr heftige Klagen zu Ohren gekommen, sagt Gemeinderätin Isabella Leeb (ÖVP). Die Schwimmer, die derzeit in der Stadthalle trainieren, müssten dies unter miesen Bedingungen tun: angefangen bei miserablen hygienischen Zuständen in den Umkleiden und der Schwimmhalle (man müsse mit Straßenschuhen die Nassräume queren), über eine, mit falschem Trainingsgerät ausgestattete Kraftkammer (statt Latzugmaschinen gibt es Laufbänder, Stepper und Handergometer) bis hin zu einem zu niedrigen Plafond im Aufwärmraum, der das Seilspringen unmöglich macht.

Nur ein Startsockel sei auf Wettkampfstandard umgerüstet worden und dies auch mehr schlecht als recht. Die Fähnchenleine, die Rückenschwimmern anzeigen soll, wann sie zu wenden haben, hätte gefehlt und sei nur behelfsmäßig nachgerüstet


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