Das Glück der Tüchtigen

Stadtleben | Tschocherlreport: Arthur Fürnhammer | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Eine Winzerkönigin sperrte in den Sixties ihr Lokal auf - und ist manchmal noch immer dort anzutreffen

In den 1950er-Jahren schrieb die Landwirtschaftskammer erstmals einen Wettbewerb aus, der mithelfen sollte, das Weinland Österreich zu vermarkten. Unter unverheirateten Weinhauerstöchtern sollte diejenige ausgezeichnet werden, die über ein profundes Fachwissen verfügte und sich nebenbei auch präsentieren konnte. Frau Eleonore F. aus Königsbrunn am Wagram kannte sich aus, immerhin hatte sie Gärungstechnik an der Boku studiert. Attraktiv war sie außerdem, weshalb sie 1957 zur ersten niederösterreichischen Winzerkönigin gekürt wurde, im Jahr darauf gewann sie auch die österreichweite Konkurrenz. Die letzte Frage der Kommission weiß sie heute noch: Wie lautet der lateinische Name der Sand- und Felsenrebe? - die Antwort auch: Vitis rupestris.

Nachdem sie zwei Jahre lang - bis zur neuerlichen Ausschreibung des Titels - ihren Teil dazu beigetragen hatte, dem Weinland Österreich nach


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