Die Schwanzkeule und wir

Stadtleben | Reportage: Sibylle Hamann | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Warum Kinder Dinos mögen. Und warum Dinosaurier beinahe Menschen sind

Die Faszination, die Dinosaurier ausüben, ist nicht totzukriegen. Kinder, die gerade einmal gelernt haben, mit dem Löffel zu essen, können mitunter schon einen Tyrannosaurus Rex identifizieren und von einem Archaeopteryx unterscheiden. Siebenjährigen kommen lateinische Namen mit 17 Buchstaben fließend über die Lippen. Häufig wirkt der Zauber gar generationenübergreifend: Das riesige Skelett im Dinosauriersaal des Naturhistorischen Museums (ein Allosaurus fragilis aus Utah) haben bereits die Großeltern der heutigen Kinder ebenda bestaunt; es taugt heute wie vor 40 Jahren als wochenendliches Konsensprogramm, wenn man sich über nichts anderes einig wird.

Seit "Jurassic Park“ kommt jedes Jahr verlässlich ein neuer Dino-Film heraus - die ambitionierteren Projekte orientieren sich am neuesten Stand der Forschung (heuer heißt der Film "Im Reich der Giganten“, Hauptfigur ist ein Brontosaurus namens Patchi). Schon


Diese Artikel könnten Sie auch interessieren:


Anzeige

Anzeige