Mehr davon: Wiederverwertung

Stadtleben | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

Espresso-Wiederverwertung ist gerade das große Ding. Nein, damit ist nicht gemeint, die Metallhülsen eines Schweizer Löskaffeekonzerns in irgendeinen Container zu schmeißen, und auch nicht, benutztes Kaffeepulver in den Kompost einzuarbeiten. Sondern die Revitalisierung dieser einst bunten, coolen und modernen, dann aber in Vergessenheit geratenen, grau gewordenen und abgefackten Espresso-Lokale. Ein paar Beispiele:

Potyka Das Ende vorigen Jahres eröffnete Potyka kann vielleicht nicht ganz als Archetyp des Wiederverwertungs-Espressos dienen, denn erstens war es eine Konditorei und zweitens wurde das Lokal nach allen Kriterien modernen Designs gestaltet. Aber halt mit (wunderbarem) 60er-Mobiliar.

2., Schmelzg. 3, Tel. 01/212 01 50, Di-Fr 9-24, Sa 10-24, So 10-17 Uhr, cafepotyka.at

Katscheli Gutes Beispiel! Das ehemalige "Café Schaukel“ wurde von einem armenischen Geschwisterpaar übernommen, frisch ausgemalt, behielt aber noch reichlich würzige Melancholie. Es gibt armenischen Brandy

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