Das andere Brot

Steiermark | Beichtabnahme: Tiz Schaffer | aus FALTER 04/14 vom 22.01.2014

In der Kirche von Hermann Glettler sind Kunst und Katechismus kein Widerspruch. Wie das geht, steht im Wälzer "Andrä Kunst“

Das Viertel und die Pfarre St. Andrä, wo Hermann Glettler tätig ist, werden von Bischof Egon Kapellari inoffiziell gerne als "Westbank“ bezeichnet. Dieses Detail aus informierten Kreisen ist dem Beitrag von Johannes Rauchenberger zu entnehmen, den der Leiter des Kulturzentrums bei den Minoriten für den mehr als 350 Seiten dicken Band "Andrä Kunst“ verfasst hat. Neben Rauchenberger und Glettler selbst sind viele andere Kunsthistoriker und Kuratoren in dieser vor kurzem erschienenen Publikation darangegangen, eine Bestandsaufnahme des zeitgenössischen Kunsttreibens zu machen, das in den letzten fast 15 Jahren in der und um die Kirche St. Andrä im Bezirk Gries stattgefunden hat.

In dem traditionellen Arbeiterbezirk ist der migrantische Anteil seit Ende der 90er-Jahre stark gestiegen. Seit seinem Amtsantritt im Jahr 1999 ist Glettler nicht nur im interkulturellen

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