7 Sachen, die Sie über KORMORANE eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 05/14 vom 29.01.2014

Kormo-was?

Kormorane! Es handelt sich um mittelgroße bis große Wasservögel, mit dunkelbraunem bis schwarzem Gefieder und hellen Schnäbeln. Ihre Körper sind nicht ganz so plump wie jene der Stockenten -sie sehen ein bisschen aus wie eine kleine Kreuzung aus Reiher und Ente.

Und was ist mit diesen Kormoranen?

Sie besuchen im Winter Wien. Mit etwas Glück kann man sie nicht nur in in den March-Thaya-Auen, an der Alten Donau und am Donaukanal, sondern sogar im Stadtpark beobachten.

Galten die denn nicht einmal als ausgestorben?

Richtig. Weil der Kormoran ein Fischfresser ist, wurde er in ganz Mitteleuropa stark bejagt und galt in Österreich bereits als ausgestorben. Seit den 1990er-Jahren erholen sich die Bestände, und der Kormoran nistet wieder in den heimischen Auen.

Heißt das, der Kormoran steht unter Naturschutz?

Genau. Der Kormoran wird durch das Wiener Naturschutzgesetz als geschützte Art ausgewiesen.

Wurden Kormorane nicht auch einst zum Fischfang eingesetzt?

Ja, die sogenannte Kormoranfischerei gibt es in Europa, China und Japan.

Wie funktioniert die?

Man lässt den Vogel nach Fischen tauchen. Dabei wird dem Kormoran ein Band um den Hals gelegt, damit er die Fische nicht schlucken kann.

Wie viele Kormorane gibt es in Österreich?

Ornithologen schätzen, dass rund 4000 bis 4500 Tiere hierzulande überwintern, wobei 60 Prozent entlang der Donau zu finden sind.


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