Mehr davon: Stadtheurige

Stadtleben | aus FALTER 05/14 vom 29.01.2014

Das Wiener Buschenschank-Gesetz besagt, dass es Buschenschanken nur in Gegenden geben darf, in denen es auch Weinbau gibt. Also in Oberlaa, West-Ottakring, Dornbach und Hernals, Döbling, Stammers-, Strebers- und Großjedlersdorf und in Mauer, Liesing, Kalksburg, Rodaun. In Währing auch, obwohl es da keinen einzigen Weingarten mehr gibt, in der Innenstadt allerdings nicht, wiewohl da am Schwarzenbergplatz eine gar nicht so winzige Anlage existiert. Seit diversen Reformen dieses Gesetzes haben "Heurige" allerdings die volle Gastronomie-Bewilligung zu haben und können machen, was sie wollen (für Buschenschanken, deren Auflagen, aber auch Befugnisse weitaus geringer sind, gilt das Gesetz nach wie vor). Bis dahin gab es "Stadtheurige" und "Heurigen-Restaurants", die einfach so taten, als wären sie Heurige.

12A-Keller Der Klassiker, die Legende, einst unvermeidlicher alkoholischer Initiationsritus für Pubertierende. Schon irgendwie stimmungsvoll, das Gewölbe, nach wie vor billig. Halt sehr


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