Faszinierend! Stadt Wien erklärt das Hundekot-Problem für gelöst

Politik | INGRID BRODNIG | aus FALTER 05/14 vom 29.01.2014

Laut Umweltstadträtin Ulli Sima müssen die Wiener Passanten nicht mehr fürchten, ständig in Hundekot zu treten. "Ich freue mich sehr, dass sich der Großteil der Wienerinnen und Wiener an unsere Sauberkeitsregeln hält", sagt sie, "in Wien gibt es keine Ausreden, seinen Müll nicht ordnungsgemäß zu entsorgen - unser Service ist top."

Dieses Eigenlob war vergangene Woche auf orf.at zu lesen, dort erklärte die Stadt Wien das Hundekot-Problem für gelöst. Sima macht dafür die Kampagne "Nimm ein Sackerl für mein Gackerl!" verantwortlich, die 2006 startete. Pro Jahr stellt die Gemeinde den Hundebesitzern 20 Millionen Plastiksackerln zur Verfügung. Auch Umfragen unter den Wienern würden zeigen, dass sich die Lage mittlerweile verbessert hat.

Die Situation wurde besser, doch nicht überall herrscht Jubel. Etwa zeitgleich erschien in der Bezirkszeitung ein Bericht aus Hernals. Laut Elsbeth Hörtl, Anrainerin und Mutter, sei der Gehsteig ziemlich verhunzt. Selbst ein Ausflug mit der Kindergartengruppe werde zur Nervenprobe: "Es ist nahezu unmöglich für die Kinder, auf den Vordermann und den Straßenverkehr zu achten und dabei zusätzlich noch nach Hundehaufen Ausschau zu halten sowie diesen auszuweichen." F


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