Christoph Chorherr: "Die Grüne Jugend agierte völlig indiskutabel"

Politik | INTERVIEW: FLORIAN KLENK | aus FALTER 05/14 vom 29.01.2014

Der Wiener Gemeinderat Christoph Chorherr hat eigentlich anderes zu tun. In wenigen Wochen steht die Befragung über die Fußgängerzone in der Mariahilfer Straße an. Doch statt die wichtigen jungen Wähler zu mobilisieren (siehe Kommentar Christoph Hofinger S. 6), verstrickt sich die Partei in eine Gewaltdebatte. Der grüne Planungssprecher hat dafür kein Verständnis.

Falter: Herr Chorherr, die Jungen Grünen unterstützen die Website nowkr.at, auf der "Unseren Hass könnt ihr haben" steht. Was haben Sie gedacht, als Sie davon hörten?

Christoph Chorherr: Das ist völlig indiskutabel - ich kritisiere ausdrücklich das Vorgehen der Jungen Grünen. Man kann doch nicht augenzwinkernd so tun, als sei der unsägliche Spruch ironisch gemeint gewesen! Es gibt von mir null Verständnis für Koketterie mit Gewalt. Es gibt von mir allerdings auch null Verständnis für die eindeutigen Überschreitungen der Polizei an diesem Abend. Für uns Grüne muss gelten: Gewalt ist kein Mittel der innenpolitischen


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