Saat in der Menge

Die geplante EU-Saatgutverordnung: Geht sie jetzt in Brüssel doch nicht durch?


BERICHT: JULIA KOSPACH
Stadtleben | aus FALTER 05/14 vom 29.01.2014

Es steht ganz klar eins zu null für die Zivilgesellschaft -zumindest fürs Erste, zumindest in dieser entscheidenden Runde. Denn es wird immer wahrscheinlicher, dass der EU-Agrarausschuss Anfang Februar dem Parlament empfehlen wird, die geplante neue EU-Saat-und Pflanzgutverordnung an die Kommission zur Überarbeitung zurückzuverweisen. Seit 2008 hat man an dem Entwurf gebastelt.

Sein Ziel: die Vereinheitlichung der derzeit bestehenden zwölf EU-Richtlinien zu Pflanz-und Saatgut von Gemüse, Obst, Getreide, Wein und Blumen mit ihren vielen nationalen Sonderregelungen. Jetzt sieht es so aus, als würde daraus vorläufig nichts werden. Nach heftigen Protesten hatten schon Mitte Jänner fast alle Fraktionen des Europäischen Parlaments beschlossen, einen sogenannten "Änderungsantrag auf Zurückweisung" der Saatgutverordnung einzubringen.

Der Impuls zur Kehrtwende kam aus Österreich -durch den Erfolg der Kampagne "Freiheit für die Vielfalt", die Global 2000 und Arche Noah lancierten, nachdem

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