Stadthallenbad: Das Fass ist übervoll

Die Stadt Wien zieht gegen den Generalplaner vor Gericht. Warum?

Stadtleben | ZWISCHENBERICHT: BIRGIT WITTSTOCK | aus FALTER 06/14 vom 05.02.2014

Die Geschichte hat mittlerweile einen langen Bart: Seit fast zwei Jahren wartet man auf die Wiedereröffnung des Stadthallenbades; Termin steht immer noch keiner fest. Dafür zieht die Stadt Wien respektive die Wien Holding, die die Stadthalle leitet, gegen den Generalplaner und Architekten Georg Driendl vor Gericht. Die Anschuldigungen wiegen schwer: Driendl soll an dem undichten Becken schuld sein, das vor mehr als einem Jahr zum Baustopp geführt hat.

Zur Erinnerung: Sandra Hofmann, jetzt Geschäftsführerin der im Herbst vergangenen Jahres neu gegründeten Wiener Sportstätten Betriebsgesellschaft m.b.H. und als solche als Bauherrin für das Stadthallenbad verantwortlich, beschuldigte Driendl, einst Schüler von Stadthallen-Erbauer Roland Rainer, schleißig gearbeitet zu haben. Anstatt diesen seine Arbeit fertigstellen zu lassen, also das Bad auszulassen und die Nähte zu verschweißen, erzwang Hofmann vergangenen Winter einen generellen Baustopp und schaltete das Kontrollamt ein.

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