7 Sachen, die Sie über BLITZEIS eventuell nicht wussten

Stadtleben | aus FALTER 06/14 vom 05.02.2014

Blitzeis? Was soll das denn sein?

Blitzeis ist eigentlich nichts anderes als gefrierender Regen, und der hat seinen Namen von seiner Wirkung auf dem Boden: So entsteht beim Auftreffen auf dem Boden das bekannte Glatteis.

Wie entsteht so ein Blitzeis denn eigentlich?

Wenn normale Regentropfen auf besonders kalten Straßenbelag oder Boden treffen, gefrieren sie sofort. Dadurch entsteht gefrierender Regen oder eben Blitzeis.

Ist das nicht gefährlich?

Klar, weil er sofort glatt wird. Für Autofahrer verlängert sich der Bremsweg dadurch auf das bis zu Neunfache. Auch für Fußgänger ist der vereiste Boden gefährlich; besonders für alte, gebrechliche Menschen.

Was kann man dagegen tun?

Streuen natürlich. Salz löst die Eiskruste auf, ist aber sehr umweltschädigend, weshalb das Streuen von Rollsplitt die bessere, schonendere Variante ist.

Wer ist für die Gehsteige verantwortlich?

Die Grundstücks-und Hausbesitzer sind laut Straßenverkehrsordnung verpflichtet, dafür zu sorgen, dass Gehsteige zwischen sechs und 22 Uhr frei von Schnee und Glatteis sind. Die Räumpflicht besteht unabhängig davon, ob auf dem Grundstück ein Gebäude steht oder nicht.

Und wenn es keinen Gehsteig gibt?

Dann ist der Straßenrand in einer Breite von einem Meter zu säubern und zu bestreuen.

Wie hoch sind die Strafen, wenn dies nicht ordnungsgemäß passiert?

Zwischen 72 und -bei Gefährdung von Fußgängern -726 Euro. F

Noch Fragen? stadtleben@falter.at


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