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Feuilleton | aus FALTER 06/14 vom 05.02.2014

Maximilian Schell (1930-2014)

Er hatte drei Geschwister, und alle waren sie Schauspieler: Bruder Carl, die jung verstorbene Immy und natürlich Maria, in deren Schatten er lange Zeit stand und die mit ihrer Popularität noch viel schlechter zurechtkam als er. Maximilian Schell, in Wien geboren, in der Schweiz aufgewachsen, fing in Basel am Theater an, spielte am Schauspielhaus Hamburg unter Gründgens, später auch öfters in Wien und bei den Salzburger Festspielen. Daneben machte er in Hollywood eine glänzende Karriere, an deren Anfang wie auch Ende kein Geringerer als Marlon Brando stand: Mit ihm drehte er 1958 den Kriegsfilm "The Young Lions" und 1990 die umwerfende Mafiakomödie "The Freshman". Für seine Darstellung eines Nazi-Strafverteidigers in "Judgment at Nuremberg" (1961, Stanley Kramer) erhielt er den Oscar, für die eines österreichischen Antifaschisten in "Julia" (1977, Fred Zinnemann) eine weitere Nominierung. Zwischen diesen Engagements realisierte Schell mehrere eigene


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