Ruhe oder Ballermann?

So nicht: City-Bewohner sollen zu einer Fußgängerzone befragt werden. Die wollen das nicht

VERKEHRSBERICHT: CHRISTOPHER WURMDOBLER | Stadtleben | aus FALTER 06/14 vom 05.02.2014

Die Ruhe ist hin im alten Univiertel. Wer in der Innenstadt im Viertel zwischen Lugeck, Bäckerstraße und Sonnenfelsgasse wohnt, den nervt nächtlicher Autolärm. Taxis, erzählen Anrainer, drehen bis in die frühen Morgenstunden ihre Runden auf der Suche nach potenziellen Fahrgästen. Die Situation hat sich verschärft, seit vor einiger Zeit die Rustikaldiskothek Bettel-Alm und ein weiteres Nachtlokal eröffnet haben. Dabei wäre das "Alte Universitätsviertel", wie eine Bürgerinitiative ihr Grätzel nennt, ohnehin schon Wohnzone mit Wohnstraßen-Verkehrsregelung.

Bei Ursula Stenzel heißt das Gebiet "Bäckerstraßen-Viertel". Die ÖVP-Bezirksvorsteherin will jetzt eine "Bewohner- und Anrainerbefragung" durchführen, ob aus der Wohnstraße eine Fußgängerzone werden soll. Für Wirtschaftstreibende und Besitzer von Lokalen wäre die Fuzo ideal.

Keine Zufahrt mehr für Anrainer, keine Parkplätze, keine Durchfahrt für Radler und noch mehr Gastronomie samt Schanigärten und damit noch mehr

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