Aufstand in Bosnien:   die Chance der EU

Gastkommentar: Alexandra Stiglmayer | Falter & Meinung | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Die Proteste am Balkan können die Krise auch vertiefen. Die EU sollte dem Land eine Beitrittsperspektive bieten

Als sich vergangenen Freitag die Nachrichten über massenweise Proteste in Bosnien und Herzegowina verbreiteten, dachten einige Bosnienkenner: "Na endlich!“. Seit Jahren leidet das Land unter politischer Lähmung und wirtschaftlicher Stagnation, die die Bevölkerung bislang stillschweigend erduldet hat.

Das Ausmaß der bei den Demonstrationen verursachten Zerstörungen machte bald einer gewissen Ernüchterung Platz, aber noch immer ist in vielen Kommentaren von einem "bosnischen Frühling“ und "Weckruf“ die Rede.

Ob die noch immer andauernden und nun friedlichen Demonstrationen ein Aufbruch sein werden, muss sich allerdings noch herausstellen. Sie könnten das Land auch noch tiefer in die Krise führen.

Vieles ist noch ungewiss, aber drei Dinge sind festzuhalten. Erstens: Es handelt sich um keine landesweiten Proteste. Bislang protestieren Bosniaken gegen bosniakische Regierungen

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