Grüne Bewegung oder schwarzer Block?

Politik | Kommentar: Peter Pilz | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Nach dem Ball: die Jungen Grünen brauchen eine modernere Protestkultur und einen ernsthafteren Diskurs mit der Polizei

1. Fußball

Beim Fußball geht alles schneller. Zuerst waren alle "Fans“. Als die Fangewalt nicht mehr auszuhalten war, begannen die Vereine zu unterscheiden: zwischen Fans und Hooligans. Beim Antifaschismus geht das langsamer. Viele der friedlichen Demonstranten glauben noch immer, dass alle zusammengehören. Wenn es nicht mehr zu leugnen ist, dass alles schiefgegangen ist, ist die Polizei schuld. Wir können es nicht länger verdrängen: Wie beim Fußball gibt es auch bei der antifaschistischen Demo zwei Gruppen. Das Ziel der Mehrheit ist der Protest gegen rechts. Das Ziel der zweiten Gruppe ist die Fensterscheibe. Sie sind keine Demonstranten, sie sind Hooligans. Hooligans machen alles kaputt: die Fensterscheibe, den Verein, das Anliegen.

2. Gewalt

Die schönste Lösung ist die gewaltfreie Gesellschaft. Die bisher beste überträgt das Gewaltmonopol dem Staat. Diesen


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