Unendliche Weiten, empörende Höhen

Politik | Rezension: Julya Rabinowich | aus FALTER 07/14 vom 12.02.2014

Vom Auszucken und vom Erwachsenwerden: Ingrid Brodnigs Buch seziert nüchtern und präzise die Schwächen der Internetgesellschaft

Ingrid Brodnig, die Leiterin des Medienressorts im Falter, hat bei mir eine Art Erleuchtung verursacht. Und zwar noch bevor ihr neues Buch "Der unsichtbare Mensch. Wie die Anonymität im Internet unsere Gesellschaft verändert“ erschienen ist. Dass es nun erschienen ist, freut mich sehr, es hätte mich allerdings noch mehr gefreut, wenn es schon vor einem halben Jahr erschienen wäre.

Dann hätte ich nicht nachträglich mit ihr gesprochen, sondern quasi am Abgrund vorbeugend. Ich hätte meine eigenen Erfahrungen mit dem anonymen Posten durchaus anders verarbeiten können. Ich hätte mit meinen Forderungen konkreter und damit konstruktiver werden können.

Die wesentlichen Punkte in Ingrid Brodnigs Buch sind klar und fundiert präsentiert. Viele Fakten waren mir bis dato absolut unbekannt, und umso erfreulicher ist es, diesen wichtigen Tatsachen auf übersichtlich


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